Vor ein paar Tagen hatte ich euch ja berichtet, dass es gestern Abend zum ersten Furtwanger Flashmob kommen sollte und jetzt soll der Erfahrungsbericht natürlich auch nicht fehlen.
Im Prinzip habe ich Moe nicht mehr viel hinzuzufügen, aber ihr sollt natürlich auch kurz meine Sicht der Dinge hören.
Los gings am Schwewo, wo sich Moe, Lucie, Jens und ich auf den Weg Richtung Fallenbengel machten. Auf dem Weg dorthin wurden wir schon von anderen Schwewo-Bewohnern auf Fahrrädern überholt, generell schien es allerdings alles noch etwas zu ruhig für das Ereignis des Jahres.
Doch das legte sich, als wir um die Hausecke bogen, die uns den Blick auf den Rössleplatz versperrt hatte. Aus Richtung Hochschule und vom Marktplatz her strömten Herden an Studenten, eine Kamera war auch bereits aufgebaut und so ging es los.
Die ersten rannten über die Straße in den Fallenbengel, um sich die besten Plätze an der Theke zu sichern, der Rest hinterher. Mit Mühe versuchte die Besitzerin der Kneipe ihren Hund ins Freie zu retten, während sich immer mehr Leute durch die kleine Tür hineinzwengten. Die Kellnerin hinter der Theke wusste nicht, wie ihr geschah und kam mit den Bestellwünschen nicht hinterher. Die ersten Stammkunden verließen die Kneipe fluchtartig, da sie einen solchen Menschenandrang wohl nicht gewöhnt waren.
Es war eng, heiß und schwül, das hat Moe ja bereits geschrieben, dennoch war die Stimmung unheimlich gut. Man munkelt, dass um die 100 Studenten anwesend waren, in einer Kneipe, die für ca. 30 Leute ausgelegt ist, wenn nicht weniger. Der Versuch durchzuzählen ist auf jeden Fall mehrfach gescheitert, keine Ahnung, ob es bei dem Durchgang mit der Kamera besser geklappt hat.
Als sich die Luftfeuchtigkeit den 80% und die Temperatur den 30°C näherte, versuchten wir auf den engen Gängen zwischen den Tischen und der Theke noch eine Art provisorische Tanzfläche zu schaffen, dies wurde jedoch nicht lange durchgehalten.
Resümee des Abends: Eine fast gebrochene Rippe, da mich jemand plötzlich zwischen sich und Tisch eingequetscht hat, aber ansonsten wohl eine der spaßigsten Aktionen in Fuwa, die bisher von Studentenseite aus organisiert wurde. Bin gespannt, was als nächstes kommt.