In den letzten Wochen ist es still geworden um mich. Liegt wohl daran, dass ich bisher noch nicht so sehr zur Ruhe gekommen bin alles einmal aufzuschreiben. Wo soll ich nur anfangen. Mein vorletzter Bericht liegt ja schon fast einen Monat zurück.
Am 27.4. ging’s erstmal wieder für ein paar Tage nach Furtwangen. Schon lustig wie typisch das Wetter mal wieder war… Jaja, die Rekordtemperaturen hatten auch Furtwangen erreicht und es war den ganzen April über super schön. Bis Catherine in die zweite Heimat zurückkehrt. Ich bin hier in München bei bestem Wetter losgefahren und auch als ich in Villingen von Jens abgeholt wurde, hielt die Hitze an. Da mussten wir erstmal ein Eis essen gehen. Sobald wir uns dann allerdings auf den Rückweg nach Furtwangen machten, schlug das Wetter um. Anfangs konnte man ja noch denken, dass es plötzlich so dunkel wurde, weil wir in den schwarzen Wald fuhren, aber nein, kurz darauf begann es zu regnen. Das hielt natürlich auch an, als wir Furtwangen erreichten.
Insgesamt würden die Bauern jetzt sagen, war das ja gar nichts… Die paar Tropfen hätten nicht ausgereicht die seit Wochen ausgetrockneten Felder wieder zu bewässern. Aber ich fand’s einfach so typisch, dass schlechtes Wetter ist, wenn ich nach Fuwa komme.
Ansonsten gibt’s nicht viel von diesem langen Wochenende zu berichten. Am 1. Mai haben wir dann noch mit Moes Freunden eine kleine Radtour am Bodensee entlang von Friedrichshafen nach Langenargen gemacht. Das sind auch gut 10 km pro Strecke. Und ihr wisst ja wie super sportlich ich bin.
Das heißt im Klartext, dass ich auf der Rückfahrt am Ende lang gekrochen bin.
So, kleiner Sprung auf der Zeitleiste. Am 9. Mai ging’s dann schon wieder nach Furtwangen. Nicht, weil ich einfach nicht genug von dem kleinen Nest kriege, sondern diesmal war es ja quasi eine Dienstreise. Bosch ST war auf der Hochschulkontaktbörse am 10.5. vertreten und da hatte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen auch mitzufahren. Für mich persönlich war es ein interessantes und lustiges Erlebnis zugleich. Bisher kannte ich die Messe ja nur aus Sicht eines Studenten, diesmal stand ich auf der anderen Seite und habe Informationen zu Praktika gegeben. Ich fand’s spannend mal zu hören, was die anderen so für ihre Zukunft planen und was sie an einem Praktikum bei Bosch reizen würde. Abgesehen davon war es auch lustig Leuten aus meinem Semester, Professoren oder anderen Bekannten über den Weg zu laufen. Da Fuwa, wie bereits gesagt, ein Nest ist, kennt man sich ja zumindest vom Sehen und erkennt sich.
Samstags ging es dann wieder in Richtung Bodensee. Bevor wir aber nach Friedrichshafen gefahren sind, haben wir uns in der Nähe von Salem mit Sarah, Chris, Jens und Fipsy am Affenberg getroffen. Dort leben ca. 200 Berberaffen (okay, es sind bei unserem Besuch genau 192) in einem großen Wildgehege. In der Nähe des Eingangs bekommt man eine handvoll Popcorn, mit dem man die Affen füttern darf. Sind schon lustige Gestalten. Ich bedien mich jetzt einfach mal bei Fipsys Fotos, damit ihr hier auch einen kleinen Eindruck bekommt. Hoffentlich uuuht der mich jetzt nicht an deswegen.
Anschließend ging es noch kurz nach Überlingen zum Eisessen. Moe hat sich allerdings nicht als sehr enthusiastischer Touristenführer erwiesen: „Da See, da Reiterdenkmal…“ Fertig.
Ja, das war vor einer Woche und seitdem ist in meinem ach so spannenden Leben nichts Besonderes passiert. Ich denke der Titel dieser Seite passt absolut nicht. In München mache ich einfach zu wenig, als dass dieser gerechtfertigt sei. Meine Schwester hatte recht…